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Absturzsicherung für Wartungsfirmen und Facility Management: Mobile Lösungen im Überblick

Gebäudereiniger, Techniker für Gebäudetechnik, Facility-Management-Teams und Wartungsunternehmen haben etwas gemeinsam: Sie betreten Flächdächer regelmäßig, oft allein, für kurze Zeit – und haben häufig keine eigene Infrastruktur für Arbeitssicherheit auf Dachflächen. Dieser Ratgeber zeigt, welche Lösungen für diesen Einsatzbereich sinnvoll sind.

Die besondere Situation von Wartungs- und FM-Teams

Wartungsfirmen und Facility-Management-Betriebe arbeiten nicht auf einer Baustelle – sie betreten fertige, bewirtschaftete Gebäude. Das hat Konsequenzen: Es gibt keine Baustellen-Infrastruktur, kein eingerichtetes Geländer, oft keine fest installierten Anschlagpunkte. Gleichzeitig können die Teams nicht für jeden Kurzbesuch ein vollständiges Sicherungssystem aufbauen.

Die Lösung liegt in mobilen, schnell einsetzbaren Systemen – und in einer guten Vorabplanung, welche Gebäude welche permanente Infrastruktur benötigen.

Mobile Sekuranten: Die schnellste Lösung für Wartungsbegehungen

Für regelmäßige Wartungsbegehungen durch ein oder zwei Personen sind mobile Sekuranten die praktischste Lösung. Sie werden auf der Dachfläche positioniert, bieten einen normierten Anschlagpunkt nach EN 795 und sind ohne Dachdurchdringung einsetzbar.

Voraussetzung: Das Verbindungsmittel muss korrekt eingestellt sein (Rückhaltebetrieb), alle Beteiligten müssen unterwiesen sein, und es muss ein Rettungskonzept geben für den Fall, dass jemand hängt.

Temporare Dachrandsicherung für größere Wartungsarbeiten

Sobald mehrere Personen gleichzeitig auf dem Dach arbeiten oder die Arbeiten länger dauern, ist kollektiver Seitenschutz die bessere Lösung. Eine temporäre Dachrandsicherung schützt alle Personen gleichzeitig, ohne dass jeder einzeln PSAgA anlegen muss. Der Aufbau dauert je nach Dachlänge 30 bis 90 Minuten – eine Investition, die sich bei Halbtagseinsätzen eindeutig lohnt.

Gebaudebetreiber in der Pflicht

Wartungsfirmen sind nicht die einzigen Verantwortlichen. Der Gebäudebetreiber hat nach der überarbeiteten DGUV Information 201-056 eine Planungsverantwortung für die Absturzsicherung auf seinen Dachflächen. Gebäude mit regelmäßig zu betretenden Dachflächen – PV-Anlage, Klimaanlage, Lüftungstechnik – sollten von Anfang an mit geeigneten Anschlagpunkten oder einem permanenten Seitenschutz ausgestattet sein.

Wartungsfirmen können ihren Kunden als zusätzliche Dienstleistung anbieten, die Dachflächen nach DGUV 201-056 zu bewerten und Empfehlungen für die Nachrüstung zu geben.

Rollgerüste für höhere Bereiche

Für Wartungsarbeiten an Fassaden, Technikeinbauten in Wandnähe oder Beleuchtungsanlagen bieten Rollgerüste die sichere Arbeitsplattform. Für Wartungsfirmen mit vielen verschiedenen Objekten sind Gerüstanhänger besonders effizient: Das Gerüst ist immer dabei, und der Aufwand für Verladen und Transport entfällt.

Empfehlung für Wartungs- und FM-Betriebe

Die optimale Ausrüstung für mobile Wartungsteams: ein oder zwei Sekuranten für kurze Dachbegehungen, eine kompakte Dachrandsicherung für längere Einsätze, ein Rollgerüst 90 cm im Transporter für Fassaden- und Fassadenzügangshilfe. Sprechen Sie uns an – wir helfen Ihnen, die richtige Kombination für Ihr Einsatzprofil zusammenzustellen.

Häufige Fragen

Muss jede Wartungsfirma eigene Absturzsicherung mitbringen?

Ja, in der Regel. Der Auftraggeber kann zwar permanente Infrastruktur bereitstellen, aber die PSAgA und die Verwendung liegen in der Verantwortung des ausführenden Betriebs.

Was ist, wenn der Gebäudebetreiber keine Anschlagpunkte hat?

Dann muss die Wartungsfirma eigene mobile Anschlagpunkte (Sekuranten) mitbringen oder temporären kollektiven Schutz aufbauen.

Gibt es Pauschalpreise für die Absturzsicherungs-Ausrüstung von Wartungsteams?

Bei Gerüstexpress beraten wir Wartungsfirmen gerne individuell zu Systemzusammenstellungen und möglichen Mengenvorteilen. Jetzt Anfrage stellen.

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